
26. Januar 2011.- Die Stromnachfrage in Spanien stieg 2010 im Vergleich mit dem Vorjahr 2009 um 3,28 % und nach Bereinigung des Kalender- und des Temperatureffekts um 2,93 %, obwohl die Werte noch nicht das Niveau vor der Wirtschaftskrise erreicht haben.
Bei der Nachfrage nach konventionellem Gas aus Spanien ergab sich verglichen mit 2009 ein Wachstum von 9,99 %, womit das Nachfrageniveau von vor 2009 erreicht ist. Im Jahr 2009 war die Nachfrage nach konventionellem Gas vor allem wegen der Wirtschaftskrise um 7,99 % gefallen.
Für 2011 wird erwartet, dass die Stromnachfrage in Spanien weiter um 1,47 % steigt und damit ein ähnliches Niveau wie 2008 erreicht.
In Bezug auf die Nachfrage nach konventionellem Gas für 2011 wird verglichen mit 2010 ein Anstieg von 2,37 % prognostiziert.
Anm. d. Übers.:
Schwarze Kurve – Tatsächlicher Wert Strom
Rote Kurve – Geschätzter Wert Strom
Blaue Kurve – Tatsächlicher Wert Gas
Dunkelrote Kurve – Geschätzter Wert Gas
Gemeinsame Analyse der Strom- und Gasnachfrage.
Vom historischen Standpunkt aus gesehen, war der Monat mit der höchsten Strom- und Gasnachfrage in Spanien der Januar 2007, in dem der Gesamtenergieverbrauch 52956 GWh betrug. Man kann sagen, dass jener Monat den wirtschaftlichen Zenit des Landes vor Beginn der Krise markierte. Der Minimalwert beim Energieverbrauch wurde im August 2009 erreicht, als der Gesamtenergieverbrauch 35524 GWh betrug. Dieser Moment kann somit als Tiefpunkt der Krise bezeichnet werden.
Das Wachstum bei der Strom- und Gasnachfrage in Spanien für 2010 insgesamt betrug 6,65 %. Für das Jahr 2011 wird ein Wachstum von 1,92 % erwartet und damit wird erneut die Nachfragegeschwindigkeit von vor der Krise erreicht.
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